Pflege der Rheinzammer Eh da-Flächen als Dorfgemeinschaftsbiotope

„Von nix kommt nix“, das gilt auch für die Natur. Im Ortsgebiet von Rheinzabern gibt es größere und kleinere Flächen, die weniger, zeitlich versetzt und selektiv gemäht werden, um das Artenreichtum zu fördern. Was für Manchen vielleicht etwas ungepflegt erscheint, bietet für Insekten, Singvögel und Kleintiere ein Zuhause und Nahrung, z.B. für die Raupe des kleinen Wiesenvögelchens (Bild). Viele bunte Schmetterlingsarten sind selten geworden, weil es ihren Raupen an Futterpflanzen und Überwinterungsmöglichkeiten fehlt. Sie sind darauf angewiesen, dass über Winter nicht gemähte Bereiche stehen bleiben, wie z.B. die vier Flächen auf der großen Freifläche hinter der Turn- und Festhalle an der Kita Faustinastraße. Mitte April hat das Eh-Da Team nun erste Pflegemaßnahme nach der Winterruhe durchgeführt. Durch selektives Freischneiden und Streifenmahd wurde mehrjährigen Wildstauden und blühenden Kleearten Freiraum gegeben und einer Verbuschung entgegengewirkt. Zu unserer Freude wurden wir dort zu Beginn unserer Pflegemaßnahmen von einem Bläuling, einer selten gewordenen Schmetterlingsart, begrüßt. Dies unterstreicht, dass die nachhaltige Bewirtschaftung der letzten Jahre Erfolge zeigt. Wir bleiben am Ball und setzten uns weiterhin für mehr Artenvielfalt im Ortsgebiet ein.

Wer sich an den Aktionen beteiligen möchte, kann sich beim 1. Beigeordneten, Sebastian Berdel, melden.

Euer Eh da-Team

Zerstörte Wahlplakate – …